KLAR! Kampseen - News

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Die Kleinregion Kampseen ist KLAR! Region - Klimatische Veränderungen sind vor allem in den letzten beiden Jahrzehnten immer sichtbarer geworden. Ob man den Klimawandel als Bedrohung ansieht oder nicht – er ist da. Unsere Chance ist die Anpassung. Begegnen wir dieser Herausforderung mit geeigneten Maßnahmen. Das Förderprogramm KLAR! vom Klima- und Energiefond unterstützt Regionen dabei, Anpassungskonzepte zu entwickeln. Expert:innen des Umweltbundesamtes sowie der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik werden mit konkreten Handlungsempfehlungen eingebunden.


13.02.2026 - 08:00 Uhr

Photovoltaik zwischen Netzeinspeisung und Eigennutzung

Im Seminarraum des Kornguts in Niedergrünbach fand eine gut besuchte Informationsveranstaltung der Public-Viewing-Reihe zum Thema Photovoltaik statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie PV-Strom im Waldviertel künftig möglichst effizient genutzt werden kann.

Expertenvortrag und regionale Beteiligung

Unter dem Titel „Photovoltaikproduktion – Netzeinspeisung versus Eigennutzung“ verfolgten Interessierte an mehreren Public-Viewing-Standorten im Waldviertel sowie online einen Fachvortrag mit anschließender Diskussion. Referent war der Photovoltaik- und Speicherexperte Dipl. Ing. Hubert Fechner, M.Sc., MAS, Obmann der Technologieplattform Photovoltaik und Studiengangsleiter an der FH Technikum Wien.

Fechner zeigte auf, wie stark sich die Bedingungen für Photovoltaik in den vergangenen Jahren verändert haben. Sinkende Einspeisetarife, steigende Eigenverbrauchspotenziale und neue regulatorische Anforderungen machen eine bewusste, zukunftsorientierte Nutzung notwendig. „Die Frage ist nicht mehr, ob Photovoltaik sinnvoll ist, sondern wie der Strom bestmöglich genutzt wird“, betonte Fechner. Bereits rund 14 % des Stroms in Österreich stammen aus Photovoltaik.

Eigennutzung, Speicher und Netzentlastung

Im Fokus standen unterschiedliche Nutzungsmodelle – von der klassischen Netzeinspeisung bis zur Steigerung des Eigenverbrauchs durch Batteriespeicher, Wärmepumpen und E-Mobilität. Anhand praxisnaher Beispiele wurde gezeigt, wie Haushalte und Betriebe als „Prosumer“ ihren selbst erzeugten Strom besser nutzen und gleichzeitig zur Entlastung der Stromnetze beitragen können.

Intelligente Lösungen für den weiteren PV-Ausbau

Auch Möglichkeiten für den weiteren Ausbau von Photovoltaik wurden diskutiert, etwa durch die Begrenzung von Leistungsspitzen oder eine steuerbare Netzeinspeisung. Intelligente Energiemanagementsysteme spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie Erzeugung und Verbrauch zeitlich besser aufeinander abstimmen und wirtschaftliche Vorteile ermöglichen.

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die optimale Nutzung von PV-Strom stark vom individuellen Verbrauchsprofil abhängt. Mit dem Public Viewing schuf das Reallabor 100 % Erneuerbares Waldviertel erneut einen niederschwelligen Raum für Information und Austausch. Interessierte können sich weiterhin aktiv an der Entwicklung regionaler Energielösungen beteiligen.

Weitere Informationen unter: www.reallaborw4.at

Gruppenfoto


Die nächste Public-Viewing-Veranstaltung im Rahmen der Kooperation zwischen dem Reallabor Waldviertel, den Waldviertler KLAR!-Regionen sowie der Klima- und Energie-Modellregion findet am 26. Februar 2026 um 18:30 Uhr im Stadtsaal in Gföhl statt. Unter dem Titel „Der Strom kommt nicht immer aus der Steckdose“ widmet sich der Abend erneut aktuellen Fragestellungen rund um Energieversorgung und -sicherheit.



12.02.2026 - 08:00 Uhr

Blütenpracht im eigenen Garten

Die KLAR! Region Kampseen lud am 27. Jänner 2026, alle Gartenliebhaber zum „Natur im Garten“ Vortrag in den Gasthof Hörndl, in Neupölla. „Natur im Garten“ Expertin Lena Karasek informierte über die vielfältigen Möglichkeiten von blühenden Staudenbeeten im eigenen Garten.

In dem Vortrag „Blütenpracht mit Stauden – leicht gemacht“ wurde gezeigt, wie mit der richtigen Auswahl an Blütenstauden jeder Garten zu einem echten Blütenmeer werden kann.

Blühreiche Staudenbeete bereichern jeden Garten in vielerlei Hinsicht. Sie erfreuen nicht nur das Auge, sondern bieten zahlreichen Tieren vielfältige Nahrungs- und Unterschlupfmöglichkeiten. „Für jeden Standort die passende Staude“ war das Motto des Vortrags, da es eine enorme Auswahl an Arten gibt, die jeweils unterschiedliche Ansprüche haben. Die Teilnehmenden in Neupölla bekamen von „Natur im Garten“ Beraterin Lena Karasek hilfreiche Tipps zur Auswahl klimafitter Arten, harmonischen Farbgestaltungen sowie zur Pflege der Beete. Besonders wichtig bei der Planung sind Blühaspekte vom zeitigen Frühjahr bis in den Spätherbst hinein. Mit Hilfe von Blumenzwiebel, Gräser und herbstblühenden Arten schafft man ganzjährig attraktive Beete, die gleichzeitig beliebt bei vielen Insekten sind.

Die Serie der Natur im Garten Vorträge wird am 17. Februar 2026 im Teichstüberl, in Franzen, um 19:00 Uhr fortgesetzt. Das Thema lautet: Nützlinge – fleißige Helfer. Anmeldungen bitte an klar@kampseen.at oder unter 0664/494 08 14.

Gruppenfoto

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „KLAR! Region Kampseen“ durchgeführt. 


26.01.2026 - 12:00 Uhr

Minizwerg-Krankenhaus

Besuche beim Arzt oder im Krankenhaus – vor allem bei Notfällen – sind für Kinder oft eine große Ausnahmesituation. Um ihnen die Angst vor dem Krankenhaus bzw. den Ärzten zu nehmen, hat Daniela Hofbauer-Schrefl das „Minizwerg-Krankenhaus“ ins Leben gerufen. Dort können die Kinder in die Rolle von Ärzten schlüpfen und ihre Stofftiere als Patienten behandeln.

Eltern und das KLAR! -Team unterstützten Daniela Hofbauer-Schrefl im Kindergarten und in der Volksschule Gföhl bei zehn Stationen im „Minizwerg-Krankenhaus“. Die Kinder lernten dabei den Ablauf eines normalen Krankenhausbesuchs kennen. Zunächst wurden in der Aufnahme die Körpergröße, das Gewicht, der Herzschlag und die Temperatur des „Stofftierpatienten“ mit Maßband, Waage, Stethoskop und Fieberthermometer ermittelt.

Mit Interesse und Freude ging es zum EKG, MRT und Röntgen, bis schließlich die Blutabnahme erfolgte. In der Rolle der behandelnden Ärzte wurde operiert, Verbände angelegt, in der HNO-Station ein Hörtest gemacht, in der Augenambulanz Sehtests durchgeführt und in der Zahnklinik Karies behandelt.

Wie setzt man einen Notruf bei 144 richtig ab?

Im Minizwerg-Krankenhaus lernten die Kinder auch, wie man einen Notruf absetzt und nach dem Wählen der 144 die wichtigen Fragen beantwortet. Wo ist der Notfall? Was ist passiert? Wie viele Betroffene gibt es? Welche Verletzungen oder Symptome gibt es? Warten auf Rückfragen!

Eine Gruppe von Kindern, die für ein Foto posierenKindergarten Gföhl

Eine Gruppe von Menschen in weißen Kitteln und grünen Haaren

Eine Gruppe von Menschen in weißen Laborkitteln und Hüten posiert für ein FotoVolksschule Gföhl


26.01.2026 - 11:00

Ein Wasser, das aus einem Rohr fließt





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